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Einvernehmliche Scheidung § Ablauf, Kosten & Dauer

Eine einvernehmlichen Scheidung ist wesentlich kürzer als eine strittige Scheidung und die Kosten der Scheidung sind auch deutlich niedriger. Darüber hinaus ist bei der einvernehmlichen Scheidung die Mediation eine sinnvolle Alternative zum strittigen Verfahren. Mit einer Scheidungs­folgen­vereinbarung können Sie ebenfalls Kosten und wertvolle Zeit sparen. Doch was ist eine einvernehmliche Scheidung genau und wie lange dauert eine einvernehmliche Scheidung in Deutschland? Im folgenden Artikel beantworten wir Ihnen diese sowie weitere Fragen und erläutern Ihnen, was eine Scheidung ohne Streit kostet und was eine Scheidungs­folgen­vereinbarung ist.

Inhaltsverzeichnis

Grundsätzliches zur einvernehmlichen Scheidung

Immer dann, wenn beide Ehepartner gemeinsam ihr Scheidungsbegehren im Rechtssinne erklären, spricht man von einer sogenannten einvernehmlichen Scheidung (oftmals auch als Scheidung auf gemeinsames Begehren bezeichnet). Wichtigstes Merkmal einer einvernehmlichen Scheidung im Rechtssinne ist somit, dass gemeinsame und einvernehmliche Scheidungsbegehren beider Ehegatten. Ehemann und Ehefrau müssen also dahingehend übereinstimmen, dass sie ihre Ehe nicht weiter fortführen möchten. Darüber hinaus ist Einvernehmen jedoch nicht zwingend für die Entscheidung der Ehescheidung nötig. Wichtige Scheidungsfolgen müssen jedoch vor der Beantragung der Scheidung geregelt werden.

Vorteile des gemeinsamen Scheidungsbegehren

Eine einvernehmliche Scheidung ist kostengünstiger und weniger zeitaufwendig als eine strittige Scheidung oder gar eine Härtefallscheidung. Insbesondere wenn das Ehepaar gemeinsame Kinder hat, ist eine einvernehmliche Scheidung oftmals empfehlenswert. Hierbei sind sich die Ehegatten über die Scheidung und bestenfalls deren Folgen (Unterhalt, Sorgerecht, Vermögensaufteilung, Versorgungsausgleich) bereits einig. Dadurch, dass zwischen den beiden Ehegatten Einigkeit besteht, können sie sich die Scheidungskosten für einen zweiten Anwalt und einen langwierigen Scheidungsprozess sparen. Denn bei einer Scheidung auf gemeinsames Begehren kann das Ehepaar einen gemeinsamen Anwalt für Familienrecht beauftragen.

Was passiert mit Kindern bei der Scheidung?

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der klar für eine einvernehmliche Scheidung ohne ausufernden Streit spricht, ist das Wohl der eigenen Kinder. Denn eine Trennung ist für Kinder immer schwer. Abhängig vom Alter können Kinder manches Mal nur schwer verstehen, warum die Eltern nicht mehr zusammenleben möchten und je mehr Streit im Zuge der Scheidung aufkommt, umso schwerer wird es für die Kinder. Nicht wenige Scheidungskinder leiden manches Mal sogar ihr Leben lang an den Folgen jener Konflikte, die in der Kindheit während der Scheidung aufgekommen sind. Bei der einvernehmlichen Scheidung jedoch, wird das Wohl der Kinder gewahrt. Die Eltern sind sich einig, Streit kommt erst gar nicht auf und dem Kind oder den Kindern fällt es leichter, die neue Lebenssituation anzunehmen.

Voraussetzungen für Scheidung im Einvernehmen

Wie der Wortlaut bereits beschreibt, ist die grundsätzliche Voraussetzung für eine Scheidung im Einvernehmen, der übereinstimmende Wille die Ehe nicht fortzuführen. Darüber hinaus sieht der Gesetzgeber jedoch noch einige weitere wichtige Voraussetzungen für den gemeinsamen Scheidungsantrag und somit die einvernehmliche Eheauflösung. Diese nötigen Voraussetzungen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) klar definiert und zwar wie folgt:

  • Das Scheitern der Ehe muss gegeben sein (§1565)
  • Das Ehepaar muss getrennt Leben (§1567)

Nur wenn die Ehe als gescheitert angesehen werden kann und die Ehepartner seit mindestens 1 Jahr von “Tisch und Bett getrennt leben” kann der Antrag auf einvernehmliche Ehescheidung beim zuständigen Gericht eingereicht werden. Das sogenannte Trennungsjahr ist somit für die einvernehmliche Scheidung zwingend vorgeschrieben.

Versöhnungsversuch im Trennungsjahr

Eine Trennung der Lebensbereiche bedeutet nicht, dass kein Versöhnungsversuch vorgenommen werden kann. Hält diese Versöhnungsphase maximal drei Monate an, dann ist die Scheidung nicht gefährdet und kann weiterhin vollzogen werden. Wird die Trennungsphase jedoch über mehr als drei Monate hinaus unterbrochen, beginnt die Frist von einem Jahr von vorne.

Regelung der Scheidungsfolgen

Neben diesen grundsätzlichen Anforderungen für die Beantragung einer einvernehmlichen Scheidung, gilt es zudem auch die sogenannten Scheidungsfolgen in Form einer Scheidungsfolgenvereinbarung zu regeln und dem Scheidungsantrag beizulegen. Die Eheleute müssen sich somit bereits im Vorfeld des Scheidungsprozesses über die Folgen der Eheauflösung einig werden. Hierbei gilt es also Regelungen für folgende Aspekte zu treffen:

  • Sorge-, Umgangs- und Besuchsrechte im Hinblick auf die Kinder
  • Unterhaltsansprüche für Kinder, des finanziell schlechter gestellten Ehepartner
  • eheliche Wohnung, Hausrat, gemeinsame Verbindlichkeiten u. Pflichten

Zudem sollten bereits im Vorfeld die Vermögensverhältnisse geklärt werden. Denn auch bei einer einvernehmlichen Ehescheidung führt das zuständige Gericht den Versorgungausgleich durch, d.h. die während der Ehe erworbenen Anwartschaften und Aussichten auf Versorgung im Alter werden ausgeglichen. Bei einer Ehe von bis zu 3 Jahren wird der Versorgungsausgleich aber nur auf Antrag der Ehegatten durchgeführt.

Scheidung trotz Einvernehmen nicht möglich?

Grundsätzlich gilt, selbst wenn beide Ehepaare sich über ihren Scheidungswunsch einig sind, kann es vorkommen, dass die Scheidung zum gewünschten Zeitpunkt trotz einvernehmen nicht möglich ist. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn das Trennungsjahr nicht oder nicht vollständig vollzogen wurde, oder wenn das Gericht Zweifel am Scheitern der Ehe hat. Darüber hinaus kann es durchaus sinnvoll sein, unterschiedliche Anträge im Verlauf des Scheidungsverfahrens zu stellen (zum Beispiel zum Schutz des eigenen Unternehmen o.Ä.), in diesem Fall spricht der Gesetzgeber jedoch nicht mehr vom Einvernehmen und die Scheidung kann somit nicht auf gemeinsames Begehren eingereicht werden.

Anwaltspflicht bei einvernehmlicher Scheidung!

Zu guter Letzt gilt es einen Rechtsbeistand zu ernennen. Denn auch bei einer Scheidung auf gemeinsames Begehren gilt in Deutschland die Anwaltspflicht vor Gericht. Es ist somit zwingend nötig einen Rechtsanwalt für Scheidungsrecht oder Familienrecht hinzuzuziehen, um die Eheauflösung möglich zu machen. Große Besonderheit bei Einvernehmen der Ehepartner ist hierbei, dass es möglich ist, gemeinsam einen Anwalt zu beauftragen. Das spart nicht nur Kosten, sondern auch Zeit. Jedoch ist hierfür vorausgesetzt, dass über alle scheidungsrelevanten Aspekte einvernehmen zwischen den Eheleuten herrscht.

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Wie lange dauert eine einvernehmliche Scheidung?

Die Dauer der Scheidung im Einvernehmen ist grundsätzlich immer abhängig vom individuellen Einzelfall. Je mehr Scheidungsfolgen oder Regelungen getroffen und festgelegt werden müssen, umso länger kann es dauern, bis die Scheidung vollzogen ist. Jedoch ist die einvernehmliche Scheidung zweifelsohne die schnellste Form der Eheauflösung. Denn dank Einvernehmen bezüglich des Ende der Ehe und dessen Folgen nimmt eine einvernehmliche Scheidung in Deutschland ungefähr 4 bis 6 Monate Zeit in Anspruch. Hierbei ist der Versorgungsausgleich inbegriffen. Ohne den Versorgungsausgleich verringert sich die Dauer einer einvernehmlichen Scheidung auf 1 bis 3 Monate. Eine strittige Scheidung kann sich hingegen auf mehrere Monate bis zu einem Jahr oder länger hinziehen.

Ablauf der einvernehmlichen Ehescheidung

Ist die Entscheidung für die Auflösung der Ehe erst einmal getroffen, fragen sich viele Ehepaare, wie denn nun die einvernehmliche Scheidung ablaufen wird. Eine berechtigte Frage, der wir uns nun explizit widmen. Es beginnt alles mit der Entscheidung gegen die Ehe und für eine Scheidung. Ist diese Entscheidung erst einmal getroffen, gilt es – wenn nicht bereits vorhanden – einen erfahrenen Rechtsanwalt für Scheidungsrecht zu finden. Dieser wird im Zuge eines ersten Informationsgesprächs die Wünsche und Erwartungen der Eheleute in Erfahrung bringen und eine grundlegende Aufklärung hinsichtlich der Rechtslage, wichtiger Voraussetzungen und Abläufe vornehmen. Sind sich die Ehepartner einig, dass die Scheidung von diesem Anwalt eingeleitet werden soll, erfolgt die sogenannte Mandatsvergabe (Beauftragung des Anwalts).

Vorbereitung des Scheidungsbegehrens

Im nächsten Schritt gilt es alles für das Scheidungsbegehren (also den Antrag auf Scheidung beim Gericht) vorzubereiten. Nun gilt es alle relevanten Scheidungsfolgen zunächst mit dem Anwalt zu besprechen und dann im Einvernehmen zu regeln. Im Zuge dieser Regelung werden gemeinsam Antworten auf mitunter folgende Fragen gefunden:

  • Wer darf in der ehelichen Wohnung wohnen bleiben?
  • Wer bekommt welche Teile des Hausrats?
  • Wie soll mit gemeinsamen Verbindlichkeiten umgegangen werden?
  • Bei wem sollen die Kinder leben und wie wird das Besuchsrecht geregelt?
  • Wer kommt künftig für Ausgaben der Kinder (Kleidung, Schulbedarf etc.) auf?
  • Bestehen Unterhaltsansprüche und wenn ja wie werden diese gehandhabt?

Natürlich können auch sehr konkrete Scheidungsfolgen wichtig werden. Besitzen die Ehepartner ein Unternehmen, gibt es gemeinsame Anlagen oder Verbindlichkeiten oder Ähnliches, so gilt es auch hierfür die Folgen der Scheidung zu regeln. Sobald alle Regelungen getroffen sind und das Trennungsjahr sich seinem Ende zuneigt, bereitet der Rechtsanwalt den Scheidungsantrag vor und reicht diesen im Namen seiner Mandanten beim zuständigen Gericht ein.

Ablauf des Scheidungsprozess

Mit der Antragstellung auf Ehescheidung beginnt der eigentliche Scheidungsablauf. Der Anwalt reicht bei Gericht den Antrag auf Scheidung samt Scheidungsfolgenvereinbarung und ggf. weiterer Unterlagen ein und leitet somit den Prozess der Eheauflösung ein. Das Gericht übermittelt im nächsten Schritt den Scheidungsantrag an beide Parteien (Ehemann und Ehefrau) und gibt diesen eine letzte Möglichkeit, dem Scheidungsbegehren zu widersprechen oder eigenständige Anträge zu stellen. Bleibt das Einvernehmen der Eheleute bestehen, werden keine gesonderten Anträge gestellt und das Gericht nimmt (bei Ehedauer von mehr als 3 Jahren) den Versorgungsausgleich vor. Zeitgleich wird ein Termin für eine sogenannte Tagsatzung (Gerichtstermin) festgelegt.

Am Tag des Gerichtstermins erscheinen beide Ehepartner vor Gericht und ein Richter hört noch einmal die Parteien an. Zu diesem Zeitpunkt ist der absolut letztmögliche Zeitpunkt gekommen, die Scheidung einseitig oder im einvernehmen zu stoppen. Besteht am Ende des ca. 15 bis 30 Minuten langen Gerichtstermins keine Veranlassung für weitere Termine so ergeht, so erklärt der zuständige Richter den Scheidungsbeschluss, der den Eheleuten in Schriftform zugestellt wird. Die einvernehmliche Scheidung ist zu diesem Zeitpunkt vollzogen, jedoch noch nicht rechtskräftig.

Einvernehmliche Scheidung trotz Meinungsver­schiedenheiten

Eine einvernehmliche Scheidung ist trotz Meinungsverschiedenheiten möglich. Sollten Sie Klärungsbedarf haben oder eine Konfliktsituation nicht im gemeinsamen Gespräch lösen können, sollten Sie unbedingt einen Mediator aufsuchen. Als überparteiliche Gesprächsinstanz hilft er Ihnen, eine einvernehmliche Lösung zu erarbeiten. Die einvernehmliche Scheidung durch Mediation zu vollziehen, ist um einiges kostengünstiger als ein strittiges Scheidungsverfahren.

Mit Mediation zur einvernehmlichen Scheidung

Oftmals sind Unstimmigkeiten ein Resultat von sich langsam verhärtender Sichtweisen. In diesem Fall kann eine Mediation helfen, diese Unstimmigkeiten auszuräumen und trotz scheinbar verhärteter Fronten eine einvernehmliche Scheidung zu ermögilchen.

Beachten Sie bitte auch, dass ein Versöhnungsversuch von maximal drei Monaten nicht zur Unterbrechung des Trennungsjahrs führt. Damit soll den Ehegatten die Chance gegeben werden, nochmals aufeinander zuzugehen und eine kostspielige Scheidung zu verhindern. Die Mediation kann bei der einvernehmlichen Scheidung eine Möglichkeit sein, anhand eines konstruktiven Gesprächs die Ehe zu retten. Ist der kurzzeitige Versöhnungsversuch erfolglos, kann die Ehe noch geschieden werden.

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Kosten einer einvernehmlichen Scheidung

Die Scheidungskosten einer einvernehmlichen Ehescheidung sind zweifelsohne geringer, als die strittiger Scheidungen oder gar Ehescheidungen aufgrund eines sogenannten Härtefalls. Doch wie bei jeder anderen Scheidungsart, lassen sich die anfallenden Kosten auf drei Bereiche aufteilen. Diese sind:

Für die Berechnung der konkret anfallenden Kosten der einvernehmlichen Scheidung sind jedoch nicht nur die einzelnen Kostenbereiche relevant, sondern auch der sogenannte Verfahrensstreitwert, anhand dessen alle Kosten und Gebühren berechnet werden.

Hinweis zum Verfahrenswert

Bei einer Scheidung berechnet sich der Verfahrenswert aus dem Nettoeinkommen beider Ehegatten, multipliziert mal 3 Monate. Doch nur ein festgelegter Bruchteil des Verfahrenswerts muss gezahlt werden.

Grundsätzlich gilt für die Scheidung auf gemeinsames Begehren, dass beide Eheleute die anfallenden Scheidungskosten zu gleichen Teilen tragen müssen. Das Bedeutet alle anfallenden Kosten werden durch zwei geteilt und Ehemann wie auch Ehefrau müssen ihren Anteil an den Kosten begleichen. Doch das Einvernehmen bietet erhebliches Einsparpotenzial im Vergleich zu anderen Scheidungsarten. So lassen sich die Kosten für den Rechtsbeistand halbieren, wenn man gemeinsam einen Anwalt beauftragt. Auch Gerichtsgebühren können positiv beeinflusst werden, wenn bereits vor der Antragstellung umfassende Regelungen und Vereinbarungen getroffen werden und somit nur ein kurzer Gerichtstermin nötig wird. Sollte der finanzielle Spielraum selbst für die einvernehmliche Scheidung zu knapp werden, bietet sich zudem die sogenannte Prozesskostenhilfe an, die es weniger Vermögenden ermöglicht, trotz mangelnder Finanzen ein Gerichtsverfahren zu bestreiten.

Wie viel kostet eine einvernehmliche Scheidung?

Bleibt die Frage, wie viel kostet die Scheidung im Einvernehmen nun? Leider gibt es dafür keine pauschale Antwort. Abhängig vom Verfahrenswert und der individuellen Rechtslage lässt sich jedoch sagen, dass die Kosten einer einvernehmlichen Scheidung im deutschlandweiten Durchschnitt bei rund 800,00 Euro beginnen. Hierbei werden beide Eheleute von einem Anwalt vertreten und der Verfahrenswert wird mit 3.000 Euro bemessen. Jedoch ist diese Mindestbemessung nur in seltenen Fällen realitätsnah. Eine Studie aus dem Jahr 2009 hat bei einer Umfrage unter 4.500 Teilnehmer ermittelt, dass die durchschnittlichen Kosten für die einvernehmliche Eheauflösung bei rund 2.000 Euro lagen.

So kann Sie ein Anwalt für Familienrecht unterstützen!

Eine Scheidung ist ein unangenehmes Ereignis, das neben Trauer und Wut oft auch mit enormen Scheidungskostenverbunden ist. Eine einvernehmliche Scheidung stellt dabei einen wesentlich kürzeren Prozess dar als ein strittiges Verfahren und kann bei Unstimmigkeiten darüber hinaus von einer Mediation begleitet werden. Um die formale Form einer Scheidungsfolgenvereinbarung einzuhalten, empfiehlt sich eine kompetente Rechtsberatung durch einen Familienanwalt.

Haben Sie und Ihr Ex-Partner sich für eine einvernehmliche Scheidung entschieden, ist es ratsam einen Anwalt für Familienrecht zu beauftragen. Dieser kann als gemeinsamer Fachanwalt im Interesse beider Parteien agieren und zudem die Kosten für das Scheidungsverfahren so gering wie möglich halten. Dabei werden zusammen mit Ihnen die Regelungen zum Sorgerecht und etwaigen Vermögensaufteilungen besprochen und die Beurkundung des Schriftstücks veranlasst.

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FAQ: einvernehmliche Scheidung

Bei einer einvernehmlichen Scheidung müssen neben der beiderseitigen Zustimmung und der Scheidungsvoraussetzung von einer mindestens einjährigen Trennungszeit, auch die Punkte des Sorgerechts, der Unterhaltspflicht gegenüber minderjährigen Kindern sowie die Ehewohnung und dessen Hausrat zwischen den Beteiligten geklärt sein.
Da bei der einvernehmlichen Scheidung meist nur ein Rechtsanwalt beauftragt wird, erspart man sich hier entscheidende Kosten für einen zweiten Anwalt. Darüber hinaus verläuft dieser Scheidungsprozess in der Regel schneller, da das Familiengericht nach Anhörung der Ehegatten vom Scheitern der Ehe ausgeht und ohne weitere Sachaufklärung die Scheidung ausspricht. Somit wird mit der einvernehmlichen Scheidung also Zeit und Geld eingespart.
Eine Scheidung ohne Anwalt ist in Deutschland nicht möglich. Zumindest ein Ehepartner ist verpflichtet einen Anwalt einzusetzen, für dessen Kosten er verantwortlich ist. Sollten sich die Ehegatten über die Scheidungsfolgen einig sein empfiehlt es sich, die Anwaltskosten zu teilen und eine Doppelbelastung zu umgehen.
Ein Beitrag der juristischen Redaktion
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